Die Kuratorinanrede von Frau Churscheda Chamrakulowa

Guten Tag, meine Jungen Freunde! Unser  heutiges virtuelles Treffen findet  sich in den Tagen von Navruz statt- das  ist das älteste Fest, das sehr vielen allgemeinmenschlichen Werte gewidmet ist, und genau deshalb hat UNESCO dieses Fest als kulturelles Erbe der ganzen Menschheit anerkannt. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Feiertag und gleichzeitig möchte ich sagen, daß Nowruz eines der Instrumente der interkulturellen Kommunikation und der kulturellen Diplomatie ist. Davon zeugt auch die Tatsache, daß in Moskau ist er zu einem der beliebtesten Feiertage geworden: zum Beispiel in diesem Jahr kamen 35 Tausend Menschen zu diesem Feiertag,  20  nationale Diaspora , die sechs Botschaften des nahen Auslands, vier Botschaften von fernen Ausland, drei nationalen Republiken im Bestand vom Russland nahmen am Fest teil, und sogar  schöpferische Volkskollektive kamen aus den Russischen Regionen. Das spricht dafür, daß die Kultur vor allem zu einem Instrument der Diplomatie werden kann. Ich möchte Ihnen anbieten, als ein solches Instrument, oder sogar, man kann sagen, als Material, welches könnten Sie in Ihren Projekten verwenden, das Schaffen der drei merkwürdigen Maler. Das ist, in erster Linie, Kamaletdin Nadirov, der den Titel des Volksmalers von Tadschikistan trägt und in der heutigen Zeit schon etwa 20 Jahre in der Stadt Grits in Deutschland wohnt. Und, nebenbei bemerkt, dort ist er auch ein sehr gefragter Künstler. Er war vor kurzem hier und hat seine Broschüre veröffentlicht, für die ich ein kleines Vorwort geschrieben hat, und bald wird es hier bei uns seine Ausstellung durchgeführt. Der zweite Maler, von dem ich Euch erzählte, ist Juri Weiss, geboren in Tadschikistan, dort aufgewachsen und echte Künstler geworden. Heute ist er ein Mitglied der Union der Maler von Russland, wohnt in Moskau, und in er vereint in seinem Schaffen die Traditionen der Malerei von der ganzen Welt als auch seltsame Tradition der tadschikischen Malerei, und er malt seine Bilder auf dem tadschikischen Themen. Und der dritte Künstler ist Wladimir Serebrovskij,  einTheater-Maler, Mitglied der Union der Maler von Russland, Gewinner von vielen Preisen. Ich muss sagen, daß er in Moskau geboren und gewachsen war , aber hat dabei ein sehr großes Interesse an Tadschikistan. Einmal besuchte er Tadschikistan, verliebte sich in dieses Land und begann Ihre Arbeit Tadschikistan zu widmen. Zum Beispiel, «die Hundert Arten von Pamir» — die ganze Serie der Bilder  hat er gemalt. Was wollte ich damit sagen? Das spricht alles dafür, daß die kulturelle Diplomatie kein neues Phänomen ist, und ich möchte Ihnen vorschlagen, darüber nachzudenken, welche Themen, welche Probleme Sie heute vor sich setzen und wie könnten Sie das Schaffen dieser Künstler als ein Instrument der kulturellen Diplomatie präsentieren. Übrigens, die Große Seidenstraße — ist auch Kulturiplomatie. Überlegen Sie, wie Sie diese Tatsache in Ihrem Projekt verwenden könnten. Ich möchte Sie bitten, darüber nachzudenken, welche Fragen für Sie heute am wichtigsten sind, wie weit sind Sie an die aktuelle politische Situation, Ausbildung, Kultur-und Handelsaustausch interessiert und so weiter. Vielleicht möchten Sie in Ihrem Projekt das Schaffen der Künstler verwenden, von denen ich Ihnen erzählt hat. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Sehen wir uns in Moskau!